AUTARKIE

Definition:

Im allgemeinen Sinne bedeutet Autarkie, dass Organisationseinheiten oder Ökosysteme alles, was sie ver- oder gebrauchen, aus eigenen Ressourcen selbst erzeugen oder herstellen - in unserem besonderen Fall: in Kreisläufen denken und handeln. 

 

Ganzheitliche Sicht:

Selbstverständlich ist, dass zur Deckung der fünf Grundbedürfnisse des Menschen: "trocken, warm, satt, geliebt und gebraucht", ein einzelnes urbanes Objekt wohl kaum umfassend genügen kann. Daher sehen wir die Erfüllung vieler Bedarfe erst im gesamten TRIAS-Konzept verwirklichbar. Demnach also in der Verbindung dreier tragender Säulen (StadtHAUS, LandSITZ, WerkHOF) zu einer sich autark verstehenden Zelle. 

Noch mit Inhalten zu füllende Ansätze...

 

Sozial: 

  • Nachwuchsförderung sowie Schaffung von Integrationsschnittstellen für den Erhalt heterogener Gemeinschaftsstruktur - generationenübergreifende Gemeinschaften.
  • Bildung - zielt auf das Schaffen von Ergänzungsangeboten zur Vermittlung von subjektiv als relevant empfundenen Wissensinhalten.
  • Bewusstseinsarbeit - insbesondere die Jüngsten soll das Projekt an globales Denken und regionales Handeln heranführen. Spielerisch soll die Erfahrung von "Leben und Handeln in Kreisläufen" vermittelt werden.
  • Gemeinschaftlich Wirtschaften auf Grundlage emotional empfundener Angemessenheit. 

 

Technisch:

  • Nutzung und Aufwertung von Wasser in stark belasteten, wasserreichen Gegenden - urban sowie ländlich. 
  • Anwendung alter (z. B. Dampf) sowie zukunftsweisender (z. B. Gravitation) Energiequellen in Klein- und Kleinstanlagen.
  • Umwandlung, Aufwertung und Nutzung von Zivilisationsendprodukten (z. B. Fäkalien, Müll) als Rohstoffe. 
  • Annäherung an Konzepte wie: Urban Gardening, Terra Preta, Aquaponik als Klein- und Kleinstnutzungskonzepte im urbanen sowie ländlichen Raum.